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Willkommen in Meierskappel


Dörfliche Geborgenheit, ländlicher Charme, eine der schönsten Gegenden der Schweiz mit Sicht auf See und Berge und eine ideale Lage zwischen Zug, Schwyz und Luzern: Meierskappel bietet viel Lebensqualität. Kommen Sie uns besuchen - wir freuen uns auf Sie!

Gegenwart
Auf 517 m über Meer liegt Meierskappel auf dem Ausläufer des Rooterberges. Als einzige Luzerner Gemeinde grenzt sie im Osten an den Zugersee mit der Chiemenspitze und erstreckt sich bis zum Aussichtspunkt auf dem 794 m hohen Michaelskreuz im Südosten. Meierskappel grenzt an die Luzerner Gemeinden Root und Udligenswil, an den Bezirk Küssnacht (Kanton Schwyz) und an die Zuger Gemeinde Risch. Das Gemeindegebiet umfasst 9,23 km2.
Die Gemeinde Meierskappel zählt per 31. Dezember 2015 1339 Einwohnerinnen und Einwohner. Durch die gute Lage zwischen den Kantonen Luzern, Zug und Schwyz liegt Meierskappel sowohl ländlich auch als zentral. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner arbeiten in Zug und Umgebung. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler besuchen die Schule in Rotkreuz (Gemeinde Risch ZG).
Die Gemeinde ist per Postauto gut von Luzern via Adligenswil-Udligenswil-Meierskappel oder von der Zugerseite Rotkreuz-Meierskappel aus erreichbar. Die Infrastruktur umfasst unter anderem eine Schule, einen Lebensmittelladen, eine Postfiliale, eine Arztpraxis und ein Freizeitcenter. Eine vielfältige Palette von Vereinen und Organisationen bietet verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Geschichte
Im Jahre 858 übernahm das Fraumünsterstift St. Felix und Regula in Zürich die Gegend von Meierskappel. Das Kloster bestellte einen Verwalter - den Meier - der die Zinsen einzog, zu Gericht sass und das Kloster vor Schaden bewahrte. Damit die Menschen nicht mehr nach Cham zum Gottesdienst gehen mussten, liess der Meier eine Kapelle bauen. Man nannte sie Meiers Kapelle. Daraus entstand der Ortsname Meierskapelle - Meierskappel.
Ab 536 wurde das Gebiet von den Franken beherrscht, Flurnamen, die noch aus dieser Zeit stammen, weisen auf die Rodungen des Urwalds hin: Böschenrot (gerodeter Busch), Rütischwand (reuten, roden), Robmatt (früher Rodmatt, Rodung). Um sich im gerodeten Talkessel gegen Gefahren zu sichern, wurden zwei Spähen (Wachtposten) errichtet. Davon zeugen die Namen Spichten und Speckhof (spähen: specht, spekh). Häufige Meierskappeler Familiennamen sind Knüsel, Koller und Huber.
Das Gemeindewappen zeigt auf blauem Grund einen aus einem grünen Berg wachsenden grünen Ginsterstrauch mit vier Blütendolden mit je sieben goldenen Blüten und drei Blütenblättern. Das Christentum ersetze das althergebrachte Erntefest durch das Muttergottesfest (15. August), das im Volksmund als "Mariä Himmelfahrt" bekannt ist. Das Fest wird auch "Mariä Kraut- oder Würzweihe" genannt. Dabei werden Kräuterbüschel in die Kirche gebracht und gesegnet. Der Ginsterstrauch war eine typische Pflanze dieser Gegend.

Sehenswürdigkeiten
Die römisch-katholische Pfarrkirche steht unter Denkmalschutz. Seit 1276 befindet sich an dieser Stelle ein Gotteshaus. Der Chor stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Turm aus dem Jahre 1440. Die Lourdeskappelle wurde 1872 erbaut und erinnert mit einer Gedenktafel an die im Jahre 1847 im Gefecht bei Meierskappel Gefallenen.
Der Dorfbrunnen erinnert an den Heimatdichter Ignaz Kronenberg (1859-1937), Pfarrer von Meierskappel. Auch einige stattliche Bauernhäuser zeugen von der alten Bauhandwerkskunst. Die Hofgruppe Hinterspichten steht unter Denkmalschutz.
Zur moderneren Kust zählt die Werkgruppe mit fünf Bronze-Knäueln vor dem Schulhaus Höfli. Sie wurde vom Luzerner Künstler Anton Egloff gestaltet. Die Knäuel beinhalten die Themen Kosmos, Erde, Tier, Mensch und Maske.
 
Gemeindeprofil_2016.pdf (104.7 kB)